Die Gruppentherapie für Menschen mit Demenz im frühen Stadium bietet einen geschützten und wertschätzenden Rahmen, um mit der neuen Lebenssituation aktiv und unterstützend umzugehen.
Ein zentraler Schwerpunkt der Gruppentherapie liegt auf der Krankheitsakzeptanz. Das behutsame Verstehen der Diagnose, das Einordnen von Veränderungen und der Umgang mit emotionalen Reaktionen stehen im Mittelpunkt.
Ziel ist es, die Erkrankung nicht zu verleugnen, sondern einen konstruktiven und selbstbestimmten Umgang damit zu entwickeln. Dabei wird Wert darauf gelegt, vorhandene Fähigkeiten zu stärken und das Selbstwertgefühl zu erhalten.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Selbstmanagement. Die Teilnehmenden lernen Strategien, um ihren Alltag möglichst selbstständig zu gestalten, mit kognitiven Leistungseinbußen umzugehen und vorhandene Ressourcen gezielt zu nutzen.
Dazu gehören unter anderem der Einsatz von Gedächtnishilfen, Strukturierung des Tages, Förderung sozialer Aktivität sowie der bewusste Umgang mit Belastungssituationen.
Die Gruppentherapie bietet Betroffenen zudem die wertvolle Erfahrung, mit ihren Sorgen nicht allein zu sein.
Der Austausch mit anderen in ähnlicher Situation wirkt entlastend, fördert Zugehörigkeit und stärkt das Gefühl von Kompetenz und Selbstwirksamkeit – wichtige Faktoren für einen möglichst selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung.
Gruppengröße 6 - 9 Teilnehmende
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine kognitive Leistungsdiagnostik bei uns in der Praxis um das vorliegende Symptombild zu bestimmen.